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Afghanistan: 45 Jahre Unheil durch US-Politik

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Für Washington war alles klar, 1974. Pakistan bekam das Recht, eine eigene Atombombe zu entwickeln und die Technologie weltweit in islamischen Ländern zu vermarkten – und musste dafür Trainingslager für Mudschaheddin einrichten, die durch Terrorangriffe in Afghanistan den wachsenden Einfluss aus Moskau unterstützter Kommunisten eindämmen sollten. Gulbuddin Hekmatjar, Gründer und Chef der Islampartei (Hezb-i Islami) Afghanistans, jetzt erneut ein Bewerber um die Präsidentschaft, gehörte damals zu den ersten Absolventen solcher Trainingseinrichtungen – diesem Autor* zeigten Absolventen in den 80er Jahren ihre pakistanischen Ausweise. Außerdem erhielt Pakistan milliardenschwere Finanzunterstützung, etwa 78 Milliarden US$ (Währungswert 2016) seit der Unabhängigkeit allein von den U...

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Eindämmung der Kartellmacht und Friedenspflicht

Kartell Frieden

Die verbrecherische globale Macht der Kartelle und Logen lässt sich nur eindämmen, wenn die guten Kräfte unbeirrbar Frieden halten.

Einer großen und ständig wachsenden Zahl informierter Menschen ist klar, dass unsere Welt mit allen ihren Völkern und Herausforderungen sich nur dann wird erfreulich und im Sinne aller und der Schöpfung weiterentwickeln können, wenn die Macht der selbsternannten Weltbeherrscher in Kartellen und Logen eingedämmt und stark gemindert wird. Kennzeichen dieses guten und daher erstrebenswerten Zustandes ist, dass die Völker und Menschen untereinander unbedingt Frieden halten.

Revisionistische, revanchistische Politik hingegen ist klares Kennzeichen für Kartellzugehörigkeit bei Politikern und ihren Parteien...

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Alarm!: Washington bastelt am Krieg in Europa – korrupte (EU-)Regierungspolitik hindert es nicht

Schon der zweite Staatsstreich in der Ukraine binnen zehn Jahren wies den Weg: Washington hatte 2012 die aggressiveren Nato-Partner gewonnen, auf die schon Obamas Amtsvorgänger Bush gesetzt hatte: Polen und Rumänien, um 2013 die Nazi-Banden zu trainieren, ohne die der „Maidan“ 2014 nie zu dem durchschlagenden „Erfolg“ geworden wäre, ganz Ostmitteleuropa zu destabilisieren.

Damit es nicht in Vergessenheit gerät: Washington setzt nicht mehr nur auf konventionelle Kriege, mit siegreichem Ende und konkurrenzfähiger Regierungsleistung danach. Vielmehr destabilisieren im 21. Jahrhundert Söldner-Milizen die ins Visier genommenen Regionen, schaffen ein kaum reparables Chaos – und ganze Völker verschwinden als Konkurrenten um Macht, Einfluss, Rohstoffnutzung und Gewinnanteil...

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Evangelische Kirche zwischen echtem, falschem und Klein-Mut

In meinem letzten Beitrag hatte ich davor gewarnt, dass die Kirchen in Deutschland in ihrer Positionierung zur Berliner Regierung und Politik den gleichen Weg des geringeren Widerstandes gehen wie im III. Reich. Vergeblich. Jetzt warnt allen Ernstes der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Bedford-Strohm, die unter Druck geratene Kanzlerin vor einem Richtungswechsel in ihrer ebenso hochverräterischen wir politisch selbstmörderischen Einwanderungspolitik. Warum auch nicht? „Macht hoch die Tür, die Tür macht weit“ – wir nähern uns der Weihnachtszeit. Weil das Christentum bei uns hauptsächlich aus Feiertagsgläubigen besteht, die sich aus Gründen vielfachen Stresses vor allem um persönliche Pläne kümmern, kommt Bedford-Strohm damit auf der 12. EKD-Synode glatt durch...

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May 8-9 approaching – NO lessons learnt in Berlin? Too little in the west?

The Russian embassy in Berlin is on full alert all the time: delegations, ceremonies, meetings, receptions without end. Veterans traveling.
That’s good.
What is missing is an open, warm, friendly signal from Berlin to our important European neighbor and partner: NEVER AGAIN, friends in Europe. Taking the eternally misguided Polish neighbor by the arm and telling him: ‚Let’s do this together – this time, once and for all. For countries in an uncomfortable middle position between strong neighbors, it’s not Brzezinsky who should be heeded and followed, but Bismarck. Believe me, I’m German, I’ve learned that the hard way.
But what I really and truly want is a clear signal: ‚Dear American friends, look: Where has your devastating foreign policy taken you? You separated successfully Russians and...

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Zum 70. Gedenktag 2015: Treffen der Nazi-Komplizen in Auschwitz – Gauck dabei!

Zum 70. Gedenktag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch sowjetische Truppen geschehen drei unglaublich erscheinende Dinge gleichzeitig:

Zuerst einmal nimmt der russische Präsident mangels geeigneter Einladung nicht teil.

10.000 Mann am Tag, beklagte sich Stalin bei den Westalliierten, verlören seine Truppen, weil die Westfront nicht durch eine Invasion in Frankreich gestärkt werde, so dass die Sowjetunion den Löwenanteil daran leisten musste, Hitlers Truppen niederzuringen. 27 Millionen Menschen verlor das Sowjetreich im II. Weltkrieg...

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Zum 70. Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz: offener Brief an Polens Führung: Präsident Komorowski und Ministerpräsidentin Kopacz

Exzellenzen,

sehr geehrter Herr Präsident Komorowski,

sehr geehrte Frau Ministerpräsidentin Kopacz,

Polens politische Führung hat sich entschieden, das 70-jährige Gedenken der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz durch sowjetische Truppen ohne den russischen Präsidenten Putin zu begehen. Dieser Jahrestag wird weltweit auch als Gedenktag für die massenhafte Ermordung europäischer Juden vor allem durch die Nazis in großer Trauer und unverminderter Erschütterung begangen.

Die praktische Seite dieser polnischen Entscheidung sieht außerordentlich einfach aus: Es genügte, Präsident Putin keine angemessene Einladung zukommen zu lassen, so dass er nur unter Hintanstellung seines Ehrgefühls als Präsident und der Ehre Russlands hätte teilnehmen können, während gleichzeitig eine dipl...

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Offener Brief: Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel – Russland-Beziehungen auf unnötig schlechtem Weg

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Dr. Merkel,

In großer Sorge schreibe ich Ihnen, weil das derzeitige Verhalten der Bundesregierung weitere gravierende Verschlechterungen im Verhältnis zu unserem russischen Nachbarn befürchten lässt, die anschließend schwer zu reparieren sein werden.

  1. Gedenken: 27. d. M., Auschwitz – Teilnahme SE Herr Präsident Putin

Deutschlands polnische Verbündete und Nachbarn haben Präsident Putin bisher nicht zu den Gedenkfeierlichkeiten zum 70. Jahrestag des Konzentrationslagers Auschwitz dortselbst eingeladen; er plant deshalb bisher nicht, daran teilzunehmen.

Es erscheint vollkommen unangemessen und höchst bedauerlich, dass Deutschland bisher nicht alles versucht hat, um die polnischen Freunde, Verbündeten und Nachbarn für die gute Idee einer friedensför...

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