Eindämmung der Kartellmacht und Friedenspflicht

Kartell Frieden

Die verbrecherische globale Macht der Kartelle und Logen lässt sich nur eindämmen, wenn die guten Kräfte unbeirrbar Frieden halten.

Einer großen und ständig wachsenden Zahl informierter Menschen ist klar, dass unsere Welt mit allen ihren Völkern und Herausforderungen sich nur dann wird erfreulich und im Sinne aller und der Schöpfung weiterentwickeln können, wenn die Macht der selbsternannten Weltbeherrscher in Kartellen und Logen eingedämmt und stark gemindert wird. Kennzeichen dieses guten und daher erstrebenswerten Zustandes ist, dass die Völker und Menschen untereinander unbedingt Frieden halten.

Revisionistische, revanchistische Politik hingegen ist klares Kennzeichen für Kartellzugehörigkeit bei Politikern und ihren Parteien. In ihrem historisch höchst bewanderten Wirken haben die mafiösen Kräfte deshalb in die internationale Politik zahlreiche Stolpersteine eingebaut, die aus den letzten großen Kriegen herrühren. Deutschland hat in beiden Weltkriegen erhebliche Territorien vor allem im Osten eingebüßt, zum Teil mit langer deutscher Siedlungs- und Kulturtradition. Russland ist in Kiew geboren, in der Ukraine leben Tartaren. Japan hätte gern die Kurilen zurück, Argentinien die Falkland-Inseln, der Nahe und Mittlere Osten sind ein einziges Katastrophenszenario – mit einem Höhepunkt bei Sykes-Picot und der unseligen Israel-Gründung.

Jetzt träumen Kräfte in der Türkei von einer Wiederbelebung des untergegangenen Osmanischen Reiches. Im ersten Schritt will mancher in Ankara Nordteile des Irak und Syriens zurückgewinnen – hierbei hilft die international noch halbwegs diskutable Bedrohung durch radikale und gewaltbereite Kurdenkräfte in der politischen Nähe der auch im Westen als Terrororganisaton eingestuften PKK.

Kartellmacht Friedenspflicht TürkeiGeschichtlicher Hintergrund ist der umstrittene Vertrag von Lausanne 1923 – mit seiner Geltungsdauer von 99 Jahren. Selbstbewusste Osmanen äußern nun die Ansicht, nach Ablauf dieser Zeit müsse die Türkei die bereits auf Karten verzeichneten Gebiete zurückerhalten. Vielen unter ihnen ist nicht oder nicht ausreichend  bewusst, dass sie damit fatalerweise die Geschäfte derjenigen globalen Kräfte betreiben, denen unter anderem das Osmanische Reich seinen Untergang verdankt. Tatsächlich jedoch ist die heutige Türkei ausreichend groß, um alle Träume und Wünsche ihrer tüchtigen und hoch motivierten Bürger locker zu erfüllen – wenn Politik und Verwaltung anständig arbeiten.

In Deutschland sind Spinner unter den Verfassungs- und Status-Zweiflern zu finden, die meinen, weil ja das Deutsche Reich fortbestehe, dass nun auch dessen Grenzen von 1937 irgendwie eine Chance haben müssten. Nun war ja besagtes Deutsches Reich im Mai 1945 auf die Größe eines mittleren Hühnerstalls geschrumpft, durch die sagenhaften Leistungen des Größten Feldherrn aller Zeiten – warum wollen denn die Spinner das nicht als Bezugsgröße sehen? Nicht ruhmreich genug? Aus den gleichen Kreisen ist hoffnungsfroh zu hören, Russland sei ja damit einverstanden, dass und wenn sich Deutschland seine alten Ostgebiete von den Polen zurückhole. Diese Gesprächswendung landet gleich im Morast der Geschichte, wenn entgegengehalten wird, dass solche Russen leicht verschenken können, was ihnen nicht gehört – wohingegen sie sich mit den Polen auseinandersetzen müssten, die sicherlich als Entschädigung für Gebietsrückgaben an die Deutschen gern ihre alten Ostgebiete von Russland zurückerstattet bekämen. Da ist dann Schweigen im Walde.

Also: Lassen wir’s einfach. Wir springen nicht mehr über jedes Kartellstöckchen, nicht wahr? Und schon gar nicht, wenn es um Schrebergarten-Debatten geht. Von den türkischen Freunden hätte ich gern ähnlich reife Bemerkungen. Die Türkei hat eine gloriose innere Aufbauleistung hinter sich. Derzeit versucht die Finanzmafia, das Wunder in Stücke zu reißen. Mit ein paar überspannten „Schnellzug-Osmanen“ wird’s schon gehen.

Politik gegen die Mafia-Macht der Kartelle und Logen geht nur, wenn die Vorkämpfer einer tatsächlich neuen Weltordnung, nämlich ohne Mafiabosse, sich nicht aufführen, als gehörten sie längst zum Kriminalklüngel. Frieden und Kartellfreiheit gehören unbedingt zusammen. Die neuen Kräfte wissen, dass Geschwisterlichkeit mit allen Nachbarn der erste Weg zu einer besseren Welt ist. Neue deutsch-türkische Freundschaft ist das Gegenteil von Komplizentum. So steht’s auch im DTL-Gründungsdokument, dem Manifest der künftigen Deutsch-Türkischen Liga. Diese Art der internationalen Freundschaft ist ein Modell für alle internationalen Beziehungen, wenn wir uns denn alle gemeinsam dazu aufraffen wollten. Krieg kann jeder, das geht leicht – Frieden muss hart erarbeitet werden. DA zeigt sich, wer ein Mann ist. Frauen können das meistens besser…