Dorgerloh tagged posts

Offener Brief an Friede Springer (2)

Sehr geehrte Frau Springer,

bei meinem letzten Schreiben war ich der irrtümlichen Ansicht, das Vorgehen Ihres obersten Managers sei rational erklärbar, es gebe irgendwelche moralischen Strukturen, an die appelliert werden könnte – oder zumindest geschäftlich motivierten Weitblick.

Etwas durchaus Erstaunliches findet statt in Potsdam: Durch den Druck der „Bürgerinitiative Offener Pfingstberg“ – BIOP – wurde die  Stiftung Preußische Schlösser und Gärten, SPSG, gezwungen, den Vertrag mit Ihrem Vorstandschef Döpfner zu veröffentlichen. Doch bereits dieser Vorgang birgt neue Probleme, denn jetzt kann jeder interessierte Zeitgenosse nachlesen, dass dieser Vertrag die geschaffenen Realitäten nicht völlig abdeckt – also wird etwas zurückgehalten...

Lesen

Potsdam: Kampf um den Zaun jetzt bundesweit Thema – und in entscheidender Phase

Vergangene Woche hatte ich über den Ärger berichtet, den Springerchef Döpfner angerichtet hatte, als er in Potsdam am beliebten Ausflugsziel Pfingstberg unterhalb seines Villengrundstücks auch noch eine weitere „Sahnefläche“ von 60.000 Quadratmetern aus dem Bestand der „Stiftung Preußische Schlösser und Gärten“ für seine private Nutzung reservieren wollte.

Jetzt sind wir zwei Schritte weiter: Döpfner hat auf einen wesentlichen Teil seiner Privatnutzung verzichten müssen, auch wird die Öffentlichkeit jetzt an allen sieben Tagen der Woche zugelassen, zumindest tagsüber. Soweit so schön die Erklärungen von Stadt und Stiftung, die der Bürger einfach glauben muss, denn er wird nicht korrekt informiert, sondern einfach beredet...

Lesen

Potsdam: Döpfner erwägt Ausstieg – Stiftung kämpft undemokratisch, Jakobs sitzt aus

Viel hat sich in Potsdam bewegt, seit sich am 30. September 2014 spontan eine „Bürgerinitiative Offener Pfingstberg“ (BIOP) gebildet hat, die ein sechs Hektar großes Gelände am Pfingstberg wieder in die Nutzung durch die Öffentlichkeit zurückführen will.

Zuständig für diese Aufgabe wäre Potsdams Oberbürgermeister Jakobs gewesen, doch der zieht es öfters vor, weniger zu tun als er tun müsste. Das kann jedoch nicht vergessen machen, wem Stiftung und Stadt den Schlamassel verdanken:  dem ehrgeizigen Chef der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG), Dorgerloh. Der hat am 9. Oktober für seine doppelt rechtswidrige Vertragsgestaltung mit Springer-Verlagschef Döpfner eine Dienstaufsichtsbeschwerde kassiert...

Lesen

Potsdam: für offene Schlösser und Gärten – Döpfner einbremsen!

In Potsdam hat sich am Dienstagabend eine Bürgerinitiative gegen die Einzäunung eines großen Grundstücks am Pfingstberg gebildet.
Auf Einladung der Anwohnerin Anna Dominika Hörstel kamen 17 Bewohner der Nauener Vorstadt dort zusammen, um gegen die satzungswidrige Absperrung eines rund 60.000 Quadratmeter großen Geländes der Stiftung Preußischer Schlösser und Gärten zu protestieren. Bereits im § 1 der Satzung ist dies unmissverständlich festgelegt: „Die Stiftung hat gemäß Artikel 2 des Staatsvertrages die Aufgabe, die ihr übergebenen Kulturgüter … der Öffentlichkeit zugänglich zu machen…“

Die Anwohner werfen dem Generaldirektor der Stiftung, Hartmut Dorgerloh, vor, dem neuen Nutznießer des Grundstücks, dem Chef des Medienkonzerns Springer, Matthias Döpfner, unangeme...

Lesen