PEGIDA & AfD – Bundesregierung und Medienmafia gehen auf Nummer sicher

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Um die angeblich „patriotischen Europäer“ der neuesten Polit-Groteske entspannt sich ein interessanter Streit, der jetzt auch die AfD mitten im internen Machtkampf ergreift.

Zunächst einmal: Wer sich im Entstehen eines großen Weltkrieges ernsthaft um Deutschland, Europa und die Welt sorgt, wendet sich gegen die herrschenden globalen, mafiotischen Konzernkartelle unter der Führung der Finanzmafia – und arbeitet dafür, diesen die Machtbasis umsichtig und gut organisiert zu entziehen: das absurde Zinssystem samt privater Geldschöpfung schrittweise und international abgesprochen zurückzufahren. Das tut jedoch weder die AfD noch der Zankapfel PEGIDA.

Tatsächlich: Das bewusst systemkonforme Lavieren der AfD im Bereich der berechtigten Euroskepsis und PEGIDA im Bereich der berechtigten Kritik an einer von sämtlichen Regierungen absichtlich rundum schädlich und gefährlich, in Einzelfällen gar kriminell  durchgezogenen Migrations- und Integrationspolitik macht misstrauisch: Hier soll ganz offensichtlich Oppositionspotenzial „system-unschädlich“ gemacht werden – durch Verstrickung in abträgliche Diskussionen.

Die AfD muss jetzt in heftigen internen Fehden ihre Programm-Ungenauigkeit ausbaden, die eine Reihe kluger und fundierter „System“gegner kurzzeitig mit Hoffnung erfüllt hatte, sich einbringen oder gar durchsetzen zu können. Der Versuch, durch nicht offen erklärte Zielsetzungen andere Gruppen politisch zu „kapern“ ist jedoch immer falsch, auch wenn er von uns sympathischen Kräften ausgeht, weil ihm eine verheimlichte politische Missbrauchsabsicht innewohnt, die politisch auf Dauer nicht tragfähig ist. Das fruchtlose und im Prinzip nie ganz ehrliche oder offene Herumdiskutieren frustriert nur weitere Beteiligte und bringt sie in Parteien- oder gar Politikverdrossenheit – UND BEIDES NÜTZT DEM GEGENWÄRTIGEN VERBRECHERSYSTEM.

PEGIDA ist das erste Mal, dass eine Bundesregierung mitgeholfen hat, eine Bewegung komplett neu zu erschaffen, die Opposition gleichzeitig sammelt und zerstört. Es ist nicht nur die Verbindung des Mitgründers Bachmann zum Springer-Konzern, die zeigt, wohin die Reise geht, deutlich wird auch die klar polarisierende und provozierende  Handschrift des Verfassungsschutzes, der kräftig mitmischt, wie vermutlich auch bei der anderen System-Kunstblume: HoGeSa. Wer irgendwelche Fragen zur Natur von PEGIDA hat, sollte sich auf deren Facebook-Seite bewegen, dort wird jedes Vorurteil bestätigt: Religionsdiskriminierer, Rassisten, Gewaltherrschaftsphantasten, alles da. Vieles wird redaktionell gelöscht, manches nicht, Links werden offenbar nicht ausreichend geprüft. Aber es gibt zusätzlich noch sehr interessante redaktionelle Hinweise: zum Beispiel auf den CIA-nahen Syrienkämpfer und Islam-Gegner Hamed Abdel-Samad („Ansehen und teilen bitte!“), an dem und an dessen Methoden sich schon Autor Todenhöfer sehr verdienstvoll gerieben hat(te): „Islamkritik als Geschäftsmodell“. Was Todenhöfer nicht aufgreift und benennt ist die Tatsache, dass es sich um das Geschäftsmodell unseres politischen Systems handelt, das erst schafft, was es nachher zu bekämpfen vorgibt. PEGIDA jedenfalls ist damit ziemlich elegant auf Seiten unseres international aggressiven und ressort-übergreifend  multikriminellen Systems angekommen. Die allermeisten haben dies noch gar nicht bemerkt, sind dafür vielleicht auch gar nicht gerüstet.

PEGIDA versucht jetzt, um den Makel dieses nicht nur unsinnigen sondern sozialfeindlichen Namens loszuwerden, sich möglichst viele sehr berechtigte Forderungen zu eigen zu machen. Mit den etwas hilflos und unsystematisch wirkenden 19 Punkten hat das angefangen, jetzt soll es weitergehen. Wie erfreulich für die Bundesregierung, dass dann viele gute Ideen, die hier erstmals von der geballten Macht unserer Medienmafia mitkolportiert werden, dadurch auch gleich schon diskreditiert sind, weil viele Bürger sie nun erstmals unter einem religionsdiskriminierenden Titel kennen lernen – und es dürfte schwer werden, diesen Makel von den dadurch erfolgreich beschmutzten Ideen wieder abzuschütteln.

Dass PEGIDA ausgerechnet in Dresden startete, wo zwar kaum Ausländer und Migranten leben, jedoch eine sehr große Szene nationalistischer rechter und rechtsradikaler Kräfte bis hin zu Nazis aktiv ist, die jährlichen Erinnerungsdemonstrationen an das Massaker durch alliierte Luftangriffe am 13. Februar 1945 belegen das eindrucksvoll, der Landesverfassungsschutz seinen Sitz hat und seit 1990 ununterbrochen die CDU regiert, die so gut mit dem Medienkonzern Springer kann – das gibt zu denken. Ein glaubwürdiger „Leidensdruck“ in Bezug auf Ausländerpolitik war hier nie vorhanden, bewährtes Einflusspotenzial von Systempolitik, Medienmafia und Verfassungs“schutz“ jedoch sehr wohl.

Die wachsende Teilnehmerzahl bei PEGIDA hofft zweifellos auf weitere echte Systemkritik, weil sie sich völlig berechtigt unwohl fühlt mit dem Gang der Politik auf vielen Feldern. Das genau will jedoch die Bundesregierung unterbinden, dafür werden jetzt die bekannten und bewährten radikalen Kräfte eingesetzt, die abschrecken, ablenken und unterwandern sollen.

Fazit: Regierungsseitige politische Manipulation der betrogenen Bevölkerung unter Mitwirkung von Medien und Geheimdiensten einschließlich heuchlerischer Regierungserklärungen haben in Deutschland einen neuen Höhepunkt erreicht. DAS müsste Verfassungsschützer auf den Plan rufen – doch die sind anderweitig beschäftigt.

AfD hält die berechtigte Euroskepsis erfolgreich im Rahmen des Systems, den die mafiotischen Konzernkartelle vorgeben. Der Rest des offiziellen politischen Forderungskatalogs ist ohnehin nicht sonderlich alternativ.

PEGIDA hält den berechtigten Unmut über die internationale und Innenpolitik ebenfalls im Rahmen des Systems. Dies gelingt, indem die hoch verdächtigen Verantwortlichen an diesem ebenso unintelligenten wie mehrfach gefährlichen („Islamisierung“) oder schwierigen, weil unklaren und  erklärungsbedürftigen Namen („Europa“, „Patriotismus“, „Abendland“) eisern festhalten – obwohl doch niemand, der bei Verstand ist, ein Nahrungsmittel, das er vermarkten möchte „Giftcocktail“ nennt – und ausschließlich feinste Bioqualität liefert? Unterwanderer und Ablenker hingegen sorgen dafür, dass das in Deutschland politisch tödliche Adjektiv „umstritten“ an allen Teilnehmern kleben bleibt, bis die vorhersehbare Frustration die Welle wieder abebben lässt. Beschädigt werden dabei auch sinnvolle, konstruktive Ideen und Forderungen, die den PEGIDA-Ruch nunmehr publizistisch und in den Köpfen der Medienkonsumenten nicht mehr losbekommen. PEGIDA schafft jedoch den Doppelpass: konkurriert einerseits erfolgreich mit den Mahnwachen – UND gibt zusätzlich den Verfassungsschutz-Rechten eine Spielwiese, also Kräften, die so angenehm leicht zu manipulieren und zu bekämpfen sind, jedenfalls viel leichter als sinnvolle, konstruktive Ideen und Forderungen. Ob der Linkspartei wohl bewusst ist, dass sie mit ihren wachsenden Kompromissen auch enttäuschte Menschen an den rechten Rand treibt?

Die mit Recht besorgten und  bedrückten MENSCHEN zählen wieder gar nicht, bleiben Schachfiguren.

Dies alles geschieht, während am 22. Januar die EZB unter Goldman-Bankster Draghi den Einsatz von bis zu einer Billion Euro für Schrottpapiere beschließen wird. Der Crash kann nicht mehr lange auf sich warten lassen, er bringt den Krieg mit sich.

 

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