Achtung Bayer: Monsanto-Deal kann das Unternehmen zerreißen! Ist das Absicht?

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Welche Vorteile bringt die Übernahme von Monsanto dem deutschen Unternehmen Bayer? Die Börse reagiert ungehalten, die kurze Volkswagen-Sause an der Weltspitze lehrt auch Anfänger, dass in der heutigen Welt hinter global führenden Unternehmen auch eine entsprechende Finanz- und Militärmacht stehen sollte, damit alles gutgeht. Schließlich: Monsanto hat sich mit seinen multikriminellen globalen Lobby-Aktivitäten (Aspartam!) und für ethische Lebensführung unerträglichen Produkten inzwischen weltweit einen derart schlechten Namen gemacht, dass als Nebeneffekt des Deals die Umgehung von TTIP-Ärger und EU-Abschottungswünschen möglich würde – – – allerdings auch ein ganz anderes Szenario denkbar erscheint, fast ein Betrugsszenario: Die derzeitigen Söldner-Lobbyisten fahren ein wenig in wohlverdienten Urlaub, die Kartellmedien fallen plötzlich über Bayer her – kaum, dass die Tinte trocken ist, Bayer verschluckt sich an Monsanto und allem was „daran hängt“, das Finanzkartell organisiert den billigen Rückkauf der Restwerte, die Kartellmedien säuseln freundliche Begleitmelodien – DANN parken die ganzen Regierungsflüsterer plötzlich ihr Yachten weg, gehen wieder zur Arbeit – und alles ist viel schöner als zuvor, gewinnbringend ist man den bösen Monsanto-Ruch losgeworden – agiert viel freier unter „Bayer“: Das ist so schön, das reimt sich bereits. Bayer heißt dann vielleicht weiterhin Bayer, ist jedoch plötzlich kein vorwiegend deutsches Unternehmen mehr. Und die Rothschild-Bank berät. Sie berät allerdings traditionell kaum im völlig Sinne ihrer Kunden, sondern stets auch im eigenen Interesse strategisch. Frage: Trägt diese Strategie den Namen Bayer-Umbau – oder kürzer: Bayer-Klau?

Das nächste Problem: Ein Viertel des klar überhöhten Kaufpreises kann und will Bayer allein stemmen. Für DREI VIERTEL benötigt man das Finanzkartell. Das ist ist kurz vor dem globalen Crash ein Freifahrschein für die Hölle. Nicht einmal der Vernunft-Kauf einer soliden Immobilie sollte heute mit diesen Zahlenverhältnissen unternommen werden.

Und dann sind da noch die typisch deutschen Kleinigkeiten unter den Rahmenbedingungen: Krieg verloren, kein Friedensvertrag, keine Souveränität und Geisel der US-Truppen, -Kommandostellen und -Atomwaffen im Land. Was für ein groteskes Geschäft wird das denn? Hallo? Schläft hier wieder einmal ein Aufsichtsrat? Wer ist das überhaupt? Wir betrachten die „Kapitalseite“:

  1. Vorsitzender Werner Wenning ist seit 1966 bei Bayer – und auch AR-Chef bei E.ON SE.
  2. Paul Achleitner ist Goldman-Sachs-Mann.
  3. Simone Bagel-Trah arbeitet dem Pharmakartell zu, hält sich sehr im Hintergrund.
  4. Clemens Börsig war 13 Jahre bei er Deutschen Bank und beaufsichtigt die Vatikanbank sowie Emerson Electric, eine Technikgröße, die im II. Weltkrieg großer Luftwaffenzulieferer wurde.
  5. Der gebürtige Schweizer Thomas Ebeling kommt aus dem Novartis-Konzern, Bereich Pharma/“Gesundheit“ und  leitet jetzt Pro7/Sat1!
  6. Die gebürtige Niederländerin Johanna W. Faber verbachte fast ihr gesamtes berufliches Leben beim US-Konsumgüter-Konzern Procter & Gamble, ist jetzt Vorstand bei einem Einzelhandels-Multi.
  7. Der Biologe Wolfgang Plischke ist Teil des Pharmakartells und Helmholtz-Mann.
  8. US-Amerikanerin Sue H. Rataj stieg im Energiekartell auf, wechselte zwischen Betriebsleitung und Personalverantwortung/Compliance.
  9. Klaus Sturany ist Finanzfachmann, war lange bei Hoechst und RWE, lebt in der Schweiz.
  10. Der Mediziner Otmar Wiestler ist Helmholtz-Mann.

Kurz – und mit Bitte um Verständnis für eine extrem kühle Betrachtungsweise: Alle Beteiligten arbeiten den globalen Kartellen zu, 2-6, 8 und 9 vertreten möglicherweise kaum deutsche Interessen, bei den übrigen drei ist dies immerhin gut denkbar. Die grundsätzlich vernünftige Berufungsstrategie für den Aufsichtsrat eines deutschen Unternehmens erleichtert plötzlich ein Ausverkaufsszenario.

Fazit: Kein vernünftiger Chef geht solche Risiken ein. Spekuliert Vorstand Werner Baumann möglicherweise heimlich auf weitere Aufstiegs- oder Verdienstchancen nach dem Mega-Geschäft? Stünde dann hier der Zusammenhang ‚Untreue‘ im Raum?

Wohlgemerkt: es MUSS NICHT so kommen – aber warum sollten wir denn Risiken eingehen? Kann ja auch sein, dass es sich ausschließlich um verantwortungsvolle, uneigennützige Kräfte handelt, die den Grundgesetzartikel „Eigentum verpflichtet“ strikt im gemeinschaftlich-ethischem Sinne auslegen. Aber was ist – wenn nicht?

Monsanto hat sich entschieden zu pokern – und verlangt von Bayer einen Nachschlag. Blendende Gelegenheit für Bayer und Baumann, bei dieser Frechheit kurz entschlossen auszusteigen.