WA69 Baerbock in Moskau: Es hätte schlimmer kommen können, wird es auch! – Christoph Hörstel 2022-1-18

Baerbock

Dienstag, 18. Januar 2022

Volltext: https://tinyurl.com/3ss5672w

Bitchute: https://www.bitchute.com/video/gNTw1ZI2DHGd/

 

Sie wissen ja noch, wie wir regiert werden – oder?

In Berlin sitzt eine Gurkentruppe aus erpressbaren und hochgejubelten schlimmen Fingern, die alleine nicht bis drei zählen können und das nur deshalb im Amt überleben, weil sie täglich exakt machen, was angeordnet wird.

Und alle vier Jahre kommt die nächste Truppe, die noch schlimmer ist als beim letzten Mal.

Der Kanzler wird nach ziemlich krummen Geschäften in Hamburg als Lügner bezeichnet, die Außenministerin sorgt für erschütternde Videos über ihre sprachlichen Entgleisungen, die Dame ist auch fachlich und charakterlich nicht verkehrstauglich.

Erhellenster Video-Spruch: „Deutschland ist ein reiches Land, das will ich ändern.“

Das Ganze funktioniert nur deshalb, weil die großen Medien von der gleichen kleinen Clique gesteuert werden wie die Politiker, da bleiben keine Fragen, da regt sich keiner auf. Tatsachen zählen nur am Rande, wer die Wahrheit sucht – fliegt sofort. „Politisch tödlich“ hatte Lauterbach gesagt. Er muss es wissen, er hat‘s damit ziemlich ganz nach oben geschafft.

 

Und dann kommt das Wochenende.

Schlagzeile Süddeutsche Zeitung, Seite 1 oben:

„Der Krieg wird wahrscheinlicher“

 

So, jetzt ist Schluss mit lustig, denn das betrifft Europa – und wer ist da das fetteste und attraktivste Stück mittendrin? Richtig, DEUTSCHLAND.

Nur für diejenigen unter Ihnen, die sich zufällig hierher verirrt haben: Deutschland, das sind WIR.

 

Dann lese ich den Beitrag in der „Süddeutschen“ Seite 1 und denke: Uups, die lügen so schlimm, das kann den Kopf kosten. Uns. Sie und mich.

„In der Nato und der US-Regierung wird auf russischer Seite keine Bereitschaft erkannt, den Konflikt auf dem Verhandlungsweg zu lösen.“

Unverschämtheit der Russen, ihr Land so nah an die Nato heranzurücken!

Und dann kommt die nette Wendy Sherman, dieser grinsende Totenschädel, die offenbar nach dem US-Panzer aus dem letzten Weltkrieg benannt ist – und die Russen wollen einfach nicht zuhören und nicht nachgeben und ein bisschen mehr Abstand zur Nato lassen.

US-Geheimdienste und ukrainische Stellen streuen Informationen, das russische Provokateure in der Ukraine einen Kriegsgrund konstruieren können.

Das ist ja echt hoch ernst: Also: Jetzt die ukrainische Armeeführung schnellstens verhaften, das sind alles russische Provokateure!

 

Im Ernst:

Diese Außenministerin ist furchtbar – auch wenn es noch schlimmer kommen könnte als es jetzt ist: Großbritannien liefert jetzt Panzer an die Ukraine, Deutschland bleibt dabei: keine Waffen.

Baerbock reiste über die Ukraine nach Moskau – ein klarer Affront, den die russen glatt übersehen haben, um nicht schon das erste Treffen mit den Deutschen nach dem Regierungswechsel in übles Licht zu tauchen.

Immerhin: Das Gespräch mit dem dienstältesten und besten Außenminister Europas, Lawrow, ging am Mittag mit einer gemeinsamen Pressekonferenz zuende. Mit großer Verspätung, offenbar weil das Gespräch viel länger dauerte als geplant – das ist ein gutes Zeichen.

Lawrow sprach von „interessierten und konstruktiven Gesprächen“, die getragen seien von der gegenseitigen Hochachtung beider Länder. Man habe sehr viele Themen angesprochen, etwa den gemeinsamen Warenaustausch, erneuerbare Energien sowie die Gaspipeline North Stream 2. Und dann hat Lawrow etwas sehr Kluges getan, wie es für seine Arbeit typisch ist: Im vollen Bewusstsein des deutschen regierungsinternen Streits um NordStream2 sagte Lawrow, dieses Projekt werde „politisiert“. Das trifft es haarscharf: Kanzler Scholz sieht die Pipeline als rein wirtschaftliches Projekt, die Grünen beharren auf der politischen Dimension.

Baerbock jedoch hat bereits angedeutet, dass NordStream2 Schaden nehmen könnte, mit ihrer Aussage: „Wir haben keine andere Wahl, als unsere gemeinsamen Regeln zu verteidigen, auch wenn dies einen hohen wirtschaftlichen Preis hat.“

Auch nicht gut: Sie drängt auf Fortsetzung der Vierergespräche im sog. „Normandie-Format“: Russland, Frankreich, Deutschland, Ukraine – allerdings ohne zu erwähnen, dass Russland nicht mehr teilnehmen wollte, weil die anderen drei in die letzte Einladung Inhalte geschrieben haben, die Moskau weder akzeptieren konnte noch durfte. Das ist Außenpolitik auf dummem sabotage-Niveau – typisch Deep State. Baerbock hat in Moskau gesagt, sie wolle alles dafür tun, dass es rasch ein Treffen auf Normandie-Ebene gebe.

Aber sie hat nicht dazugesagt, ob der letzte schmutzige Trick gegen dieses wichtige Verständigungsgremium gestrichen wird. Wir werden das rasch feststellen dürfen – und zumindest DIE NEUE MITTE wird das nachhalten.

Ganz offensichtlich hat die Bundesregierung es heute noch vermieden, Russland scharf anzugehen, offenbar, weil die Alarmstimmung in Deutschland wegen der akuten Kriegsgefahr gewaltig ist.

Deutschland könnte einer Nato-Erweiterung mit Georgien und Ukraine widersprechen, ob es das allerdings tun wird, steht stark in Frage.

Das Problem liegt jedoch bereits in der nahen Zukunft: Die Verschlechterung der Russland-Beziehungen liegt im Plan. Auch wenn die Hampel-Ampel sich zurückhält, die Hütte brennt trotzdem. Weil wir in Deutschland keine politische Kraft haben, außer der vergleichsweise noch kleinen und finanziell und mitgliedermäßig zu schwachen Partei DIE NEUE MITTE, die zumindest inhaltlich und persönlich einen Neubeginn stemmen könnte, leben wir unter einem Damokles-Schwert. Jeden Tag kann unsere tatsächliche Herrschaft, der amerikanische Deep State, uns von der Landkarte blasen lassen.

Und solange wir uns nicht aus dieser furchtbaren Lage selbst befreien, auch mit russischer und anderer Unterstützung, die uns sicher ist, sobald DIE NEUE MITTE dabei ist, solange wir also in Deutschland nicht die Kraft haben, die uns zusteht, bleibt unsere Heimat schwerstens bedroht.

Immerhin: Es gibt Fortschritte und erfreuliche Entwicklungen – zumindest für DIE NEUE MITTE  : Auf Vermittlung durch russische Journalisten hat sich am vergangenen Wochenende eine konservative Oppositionspartei aus Lettland bei mir gemeldet.

Man wollte von mir in je einer Stellungnahme auf Deutsch und Englisch meine Ansicht dazu hören, dass das Baltikum zur wirtschaftlichen Drehscheibe im eurasischen Großraum werde.

Ich fand die Idee gut – und habe gleich Ideen für Grundsätze und Fahrplan dahin umrissen, da brach bei mir der Berater durch. Und die neuen Gesprächspartner zeigten sich begeistert. Unterwegs stellten wir dann fest, dass wir politisch sehr ähnlich Ansichten haben, evtl. mit den üblichen Unterschieden in der Gewichtung unseres Finanz- und Geldsystems – und daraufhin gab’s eine weitere Bitte aus Lettland: um zwei Stellungnahmen deutsch und englisch zu NordStream2 und deutsch-europäischer Energiepolitik.

Also: Wochenende weg, Kinder um Unterstützung gebeten, alle vier Stellungnahmen wurden bereits am Sonntag eingespielt.

NordStream2 auf deutsch ist bereits online, englisch folgt schnellstens – und morgen kommt dann die Baltikum-Geschichte.

Wir und ich freuen uns auf neue Partnerschaften mit gleichgesinnten friedensinteressierten Kräften!

 

Alles Gute, wo immer Sie sind – machen wir jetzt gemeinsam Ernst.

 

Video

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