Manfred Petritsch alias „Freeman“ hat ein Problem mit mir

Faszinierend. Jemand gibt sich als Systemkritiker und Mafia-Gegner aus, hat aber als Finanzberater und Börsenspekulant sein Geld gemacht – und nach eigener Erzählung mir gegenüber eine Bank in Abchasien gegründet. Kommt man auf diese Weise damit durch, eine systemkritische Website ohne das erforderliche Impressum unter Pseudonym zu führen?*

Und seit Jahren versucht er, mir am Zeuge zu flicken, weil ich 10.000 Euro, die er mir geliehen hatte, nicht zurückzahlen konnte. So etwas ist bedauerlich, ich bedaure dies, es tut mir leid – aber das ist nun einmal seit 2001 meine Lage, die mich schließlich dazu brachte, Privatinsolvenz zu beantragen, dies übrigens auch, um meine vier Kinder zu schützen. Vielleicht wissen nicht alle, dass so ein Privatinsolvenz-Verfahren sehr scharfe Regeln hat: Wenn ich auch nur andeute, dass ich später einmal irgendetwas an irgendwen zurückzahle, weil ich dann vielleicht Geld habe,wegen „Ehrenschulden“ oder aus anderen Gründen, dann ist das Verfahren geplatzt. Dann bestehen alle Schulden dreißig Jahre fort. Und das weiß Petritsch genau, er ist schließlich Kaufmann. Er ist zudem der einzige meiner nicht so wenigen Gläubiger von damals, der sich beklagt.

Ich mache also diese persönlichen Angriffe jeweils öffentlich, Petritsch kann dann „sein Ende nicht hochhalten“, muss weiter ausholen – und jetzt, kurz nach dem Treffen mit dem russischen Präsidenten und kurz vor der Bundestagswahl, inzwischen ist die Arbeit der Deutschen Mitte erfolgreich und ich bin Bundesvorsitzender: jetzt kommt der „große Schlag“?!? ;-)) Frage: Darf man arm sein und Bundesvorsitzender? Mercedes-Sportwagenfahrer Petritsch ist beides nicht, da fehlt vielleicht ein bisschen die Vorstellungskraft.

Was ist das jetzt? Steht da persönliche Eitelkeit oder Betroffenheit über den vorgeblichen Idealen? Ist es Neid? Weil ich kurz mit dem russischen Präsidenten sprechen konnte – und er bemüht sich seit Jahren vergeblich um derartige Kontakte? Was soll das denn? Jeder Mensch hat seinen Wert an sich, Fotos mit Berühmtheiten ändern daran gar nichts. Oder vermisst Petritsch die 10.000 Euro, die er mir geliehen hat – und dafür lügt er? Er hat doch ausreichend Geld, da fehlt doch nichts auf dem morgendlichen Brötchen – oder? Was würde so einer machen, wenn ihm jemand 20.000 bietet? Noch mehr lügen – falls das geht?

Und hinten ‚raus wird dann noch die „ganz schlimme Karte“ ausgespielt, dass Partei an sich sowieso nichts bringt? Die billige Entschuldigung für jeden, der nicht ins Schwitzen kommen aber trotzdem weitermeckern will? Was hat denn Petritsch gebracht? Kann man ja klar und freundlich zusammenfassen: Er hat erfolgreich das Elend des Mafia-beherrschten Systems offengelegt – und gleichzeitig jeden entmutigt, der etwas daran ändern will. Was ist das? Das Eingeständnis eigener politischer Impotenz?

Mensch, statt dass wir uns hier öffentlich beharken, sollten wir zusammenarbeiten, unsere Leser sollten sich zusammensetzen und gute Aktionen aushecken, statt sich darüber den Mund fusselig zu reden, ob Hörstel betrügt oder ob Petritsch zum System gehört – oder umgekehrt…

Ich schlage vor: Petritsch nimmt seinen Beitrag ‚raus – und ich diesen – oder die sicherlich ungewollte Konsequenz wird sein: Wir bringen gemeinsam die Mafia zum Schmunzeln.

Kurz zum „Verfahren“: unten finden die geneigten, detailliert interessierten Leser zwei Dokumente: Petritsch-Lügen 2014 und Petritsch-Lügen 2017. Was schon 2014 widerlegt wurde, wird im zweiten Text nicht erneut dargelegt, sondern es wird nur kurz verwiesen.

Alle „Petritsch-Genervten“ können gerne eine Mail an asrblog@yandex.ru schicken – mit Kopie hier: info@deutsche-mitte.de. Öffentliche Kritik auf dem Petritsch-Blog wird gelöscht.

*Domain-Daten_Schall-Rauch

Petritsch-Lügen_2014-3-6

Petritsch-Lügen_2017-8-25

 

Petritsch legt nach: 27. August 2017

Dabei zeigt der Bildschirmschuss, worum es hier geht: Petritsch soll offenbar für die AfD den Hörstel „erledigen“. Durch allerhand erlogenes Geschreibsel – und weil der Hörstel immer noch arm ist, arm aber erfolgreich, da muss man möglicherweise zu den gleichen Mitteln greifen wie die Medien, die man attackiert. Bittesehr.

Wenn Parteipolitik persönlich ausgetragen werden soll, werde ich mich nicht beteiligen. Bemerkenswert ist daran auch, dass Petritsch in seinem Pamphlet vom 25.8.2017 noch der Ansicht war, Parteien brächten nichts in unserem System – für die AfD aber Werbung schaltet? Aus solchem Schwurbel klinke ich mich getrost aus.

 

Update: 30.8.2017

Inzwischen sind mir gegen Bezahlung Informationen über angebliche Rechtsverstöße durch Petritsch angeboten worden. So arbeite ich nicht, derartige Angebote sind sinn- und zwecklos.

Auf meiner Facebook-Seite wurde ein Beitrag einer Petritsch-Tochter verlinkt, mit Angaben über das Privatleben der Familie – auch das interessiert mich gar nicht und wird von mir nicht beachtet und nicht unterstützt.

Damit auch dies klar ist: Freeman war in der Vergangenheit ein guter Blogger, der sehr viel Wichtiges geleistet hat über die vielen Jahre, diese Sichtweise ist bei mir ebenfalls unerschütterlich.

 

Update 31.8.2017: Petritsch legt nach und erreicht seinen bisherigen Tiefpunkt

Petritsch lässt sich angeblich von ASR-Freunden angebliche Informationen stecken. Außer dem Fahrzeug und dem Beruf meines Vaters stimmt NICHTS. Der juristische Trick ist: Petritsch kann alles behaupten, was ihm Spaß macht, er berichtet ja nur, was ihm andere gesagt haben. Ob dieses Hörensagen dann den Tatsachen entspricht, muss ihn auf diese Weise nicht mehr kümmern. In wiefern dieses Vorgehen juristisch sattelfest ist, werden wir anwaltlich nachhalten.

So weit kann Parteipolitik einen ehemals glaubwürdigen Blogger bringen. Die Frage wird unausweichlich: Wieviel zahlt denn die Goldman-Sachs-AfD für diese Schmierkampagne? Oder wer ermutigt ihn zu diesem offensichtlichen Unsinn? Er weiß ja, dass Profis über derartige Methoden nur den Kopf schütteln, dass diese Lügerei auf ihn selbst zurückfallen muss.

 

Update 1.9.2017: Petritsch hat offenbar Gegenwind bekommen

Und versucht, sein Vorgehen zu rechtfertigen. Peinlich. Der Vergleich mit der Politprominenz ist ja schmeichelhaft – in der Sache aber unzutreffend. Armut und Privatinsolvenz sind weder eine Schande noch ein Rechtsverstoß – die zitierten Promis aber haben Recht gebrochen. Schön, dass „Freeman“ die Blödzeitung zitiert – besser kann er sein neues Niveau nicht charakterisieren.

Nur nebenbei: ICH hatte meine persönliche Finanzsituation SELBST auf Lügen-Wiki gestellt, um ein für allemal auszuschließen, dass noch einmal jemand vor Gericht erzählt, er habe nicht gewusst, dass ich arm sei – wie das im 1. korrupten Gerichtsverfahren in Potsdam geschehen ist; das ich damals selbst öffentlich gemacht habe, mit reißerischen Titeln, die alle noch auf meiner Website und in facebook nachlesbar sind. Ich mache das immer so, das wissen auch alle: alles an die Öffentlichkeit, nichts verbergen. Auch das weiß Petritsch, er gehörte damals zu denen, die von Veröffentlichung abrieten.

Lügen werden auch dann keine „Informationen“, geschweige denn: „Wahrheit“, wenn er das noch viele Male behauptet: Petritsch schreibt sich selbst und seine gute Arbeit kaputt; sein Ziel erreicht er nicht mehr, das ist sicher. Hoffentlich hat er echte Freunde, die ihm helfen – da stimmt etwas nicht.

Inzwischen bin ich für diese Kuriosität dankbar, sie ist ein preiswerter kleiner Test für Urteils- und Stehvermögen sowie Entschlossenheit.

 

Update: 9.9.2017: Sippenhaft und andere Privatsachen

Ja, mein Bruder arbeitet im Finanzsystem, persönlich höchst korrekt und geachtet – und wir haben seit Jahren keinen Kontakt. Garantiert wird er in diesen Zeiten von seinen Kreisen auf seinen missratenen großen Bruder angesprochen.

Ja, Ende September erwarte ich mein 5. Kind – und beide betroffenen Ehen und kinderreichen Familien sind aus dieser Schicksalswendung gestärkt hervorgegangen. Es wird einen weiteren bezaubernden kleinen Erdbewohner geben. Später werde ich über dieses Wintermärchen einen Roman schreiben.

Und ich weiß nicht genau, was das mit (DM-)Politik zu tun hat. Oder ob diese Themen irgendwie mit Ethik zu tun haben. Ich schaue gern zu, wie sich einige wenige daran abarbeiten – und fühle mich gelegentlich in die groteske Bigotterie des 19. Jahrhunderts versetzt. Aber diejenigen, die sich da aufspulen, die haben vielleicht ihre eigenen Themen, die sie nicht anschauen mögen – und da kann man nur alles Gute wünschen.

Hi, Anthony, how’re you today…?