KA4 Dreckiges Nato-Doppelspiel: bald Weltkrieg? – Christoph Hörstel 2022-3-7

Doppelspiel

Montag, 7. März 2022

Volltext: https://tinyurl.com/34dwjky9

Bitchute: https://www.bitchute.com/video/Z9iaYpZzYsnd/

 

  1. Vorbemerkung

Seit Beginn des russischen Gegenschlags gegen das aggressive Kiewer Regime werfe ich Washington vor, sein blutiges Hobby, Völker weltweit blutig gegeneinander zu hetzen, nun gegen Slawen in Mittelosteuropa auszutoben.

Der Fund eines ukrainischen Militär-Laptops verbessert die Beweislage nun gewaltig. Denis Puschilin, Premier der selbsternannten und inzwischen von Russland voll völkerrechtlich anerkannten „Volksrepublik Donezk“, gab gestern in einer eilig einberufenen Pressekonferenz bekannt, dass in einem frisch eroberten Stabsbereich der rechtsextremen, nationalistischen ukrainischen Organisation „Rechter Sektor“ ein Laptop mit sensiblen militärischen Daten gefunden worden sei. Das Notebook sei bei der Nato registriert und enthalte geheime Daten, die von US-Drohnen gesammelt worden seien.

Russland-Kenner Thomas Röper fasst zusammen: „Die nationalistischen Kräfte der ukrainischen Nazi-Bataillone hatten damit direkten Zugriff auf NATO-Aufklärungsdaten über militärische Objekte im Donbass und auch auf der Krim.“ – mit genauen Karten und auch Daten zur Steuerung von US-Angriffsdrohnen. NATO-Generalsekretär Stoltenberg hatte dagegen stets behauptet, eine solche Zusammenarbeit der NATO mit den Kiewer Kräften im Donbass gebe es nicht. Jedoch der wichtigste Fund auf dem Laptop seien laut Puschilin genaue Planungen für einen ukrainischen Angriff auf den Donbass und die Krim am 8. März.

https://www.anti-spiegel.ru/2022/donezk-beweise-fuer-angriffsplaene-der-ukraine-auf-basis-von-nato-daten-gefunden/

 

  1. Die Lage heute

Bis jetzt ist diese ganze Geschichte nur die Darstellung einer Kriegspartei. Sollte diese Geschichte jedoch zutreffen, hätten wir eine aktive amerikanische Verwicklung in den Krieg in der Ukraine in einer Weise, die berechtigte russische Verteidigungsmaßnahmen gegen US-Kräfte in der Ukraine nach sich ziehen könnte. Die USA und Kanada haben offen zugegeben, tausende „Ausbilder“ in der Ukraine zu haben – so hat zum Beispiel der Vietnamkrieg angefangen.

Tatsächlich legen nicht nur die immer schrilleren Hifeschreie des ukrainischen Präsidentendarstellers Selenski nahe, dass Washington wesentlich mehr Unterstützung im Kriegsfall angeboten hat, als bisher bekannt und als er bisher bekam: Die seit Jahresbeginn und vor allem seit Mitte Februar stark ansteigenden Feuerüberfälle mit schweren Waffen und bewaffneten Drohnen gegen den Donbass – klare Verstöße gegen das Minsk II-Abkommen, deuten darauf hin, dass einerseits Kiew sich sicher war, im Kriegsfall unterstützt zu werden – und allerdings auch, wie in früheren Jahren häufig, dass Washington derartige Schritte geradezu verlangt hat. Vor Abschluss der Minsk-Abkommen reisten immer wieder der US-Präsident, sein Stellvertreter, CIA-Chef, wichtige Militärs in die Ukraine: – jedes Mal gab’s schwere blutige Beschießungen im Donbass, die rasch erstarben, wenn der blutgierige Gast den Rückflug angetreten hatte. Und nach Minsk II blieben immer noch Überfälle mit leichteren Waffen bis hin zu Attentaten auf Donbass-Offizielle, zu denen Washington Kiew teilweise gezwungen hat. Mein Verdacht ist, dass die CIA am Bombenattentat 2018 gegen den beliebten und tüchtigen Donezk-Chef Sachartschenko beteiligt war.

Gestern noch hat Selenski öffentlich über Telegram „wenigstens“ Kampfflugzeuge gefordert, vor allem jedoch eine Flugverbotszone über der Ukraine. Die Zone gibt’s jedoch nur um den Preis eines Atomkriegs. Das kann sich Washington und keine Nato-Regierung bisher leisten. Bisher. Bleiben die Flugzeuge. Die können jedoch nirgendwo in der Ukraine mehr starten oder landen. Ein Land, das seine Flughäfen dafür hergibt, befindet sich automatisch mit Russland im Krieg, das will so schnell bisher auch niemand, also wäre dieser Krieg entschieden.

Deshalb fordern tatsächlich der einflussreiche pro-zionistische US-Senator Lindsey Graham und der ebenfalls pro-zionistische deutsche Springer-Verlag durch seinen Kolumnisten Hans-Ulrich Jörges buchstäblich die Ermordung des russischen Präsidenten Putin. Das sind Dinge, die dürfen nicht hingenommen werden, die halten wir nach. Nun tut aber niemand in Russland dem Washingtoner Deep State diesen Gefallen – da greift die Kriegsgefahr, die ich gestern benannt habe. Wir werden gewohnheitskriminell regiert, da fallen weitere Schritte weniger ins Gewicht und weniger schwer – auch wenn die Konsequenzen für Millionen Deutsche der Tod sind: Das ist ja auch durch wiederholtes Vergiften ohnehin fest eingeplant.

Den Großangriff morgen auf Donbass und Krim halte ich dennoch zunächst für erledigt. Premier Puschilin signalisiert mit seiner Pressekonferenz, dass Moskau Bescheid weiß – und damit ist glasklar: Russland ist auch militärisch bestens vorbereitet – und hat verbliebene Nato-Kräfte in der Ukraine genau im Visier. Da rechne ich demnächst mit höheren Verlusten.

Nun sind Mordaufrufe gegen Putin auch eine Drohung: Wenn ihr Russen euren Präsidenten nicht umlegt, tragt ihr selbst Schuld am Weltkrieg!

Auch deswegen habe ich gestern so intensiv für Demonstrationen mit russischen Farben und in den letzten zwei Jahren für Widerstand geworben.

 

  1. Die iranische Dimension

Eine weitere Dimension habe ich soeben mit meinem iranischen Radio-Freund Schahrokny: Da entscheidet sich in Wien, ob es in Sachen Atomvertrag eine Einigung gibt. Das würde bedeuten, dass die iranische Uran-Anreicherung wieder zurückgebaut wird. Allerdings hat sich da zum Wochenende eine sehr unangenehme Komplikation ergeben: Mit Recht stellte Russlands Super-Außenminister Lawrow fest, dass er ohne schriftliche Garantien aus Washington dem Vertrag nicht zustimmen kann, denn Russland ist Großinvestor in diesem Atomprogramm. Ohne die geforderten Garantien könnte Washington nach Unterzeichnung des Atomvertrags auf den Gedanken kommen, Russlands Beteiligung am Atomprogramm zu sanktionieren – das kann und darf weder Russland noch Iran riskieren. Schon beim ersten Atomvertrag wurde der Iran betrogen: Alle Leistungen musste Teheran sofort und anfänglich erfüllen, aber die vereinbarten Handelsöffnungen und Sanktionsstreichungen kamen dann nicht im vereinbarten Ausmaß. Das kann doch nicht wahr sein: Wegen eines überdrehten B-Klasse-Schauspielers in Kiew oder wo immer er sich gerade verkrochen hat steht jetzt die Weltgeschichte still? Rein geschichtlich ist das klar. Irgendwann kommt eine geradezu lächerlich kleine Affäre, Selenski oder Pipifax – und dann platzt die ungeheuerliche Seifenblase, in der die Welt lebt. Wer sich jetzt nicht rührt ist Teil der Seifenblase und verdient es nicht besser. Darf ich mal den Slogan unserer Epoche zitieren?: „Zurück zur Vernunft“ – DIE NEUE MITTE

 

  1. Höhepunkt: Die wahnsinnige Gaspreis-Entwicklung

Heute liegt der Preis für Erdgas in Europa in Rotterdam an der ICE TTF bei sage und schreibe 3.800 Euro, 19 mal höher als normal vor zwei Jahren. Wir sind finanziell und wirtschaftlich kaputt, bevor wir „Spaziergang“ sagen können, wenn wir das dulden!! In früheren Zeiten wäre es völlig unmöglich gewesen, dass eine Bundesregierung es mit dem Gasanschluss im deutschen Hause so weit hätte kommen lassen. Was zum Teufel ist in uns gefahren? Wieso bleibt noch irgendwer zuhause?

 

  1. Auswege

Wir müssen ab sofort, ab heute, für Freundschaft mit Russland eintreten!

Wir müssen die Hasskampagne stoppen – mein Telegram-Kanal

#StopHatingRussians

Keine Chance für Nato-Lügen!

 

Meine 3 Bitten:

  1. Unterschreiben Sie jetzt die Petition „Deutschland für Frieden“!

https://www.openpetition.de/petition/online/deutschland-fuer-frieden-6

Noch keine Antwort vom Bundestagspetitionsausschuss

  1. Kein Spaziergang ohne russische Farben!
  2. Helfen Sie uns kämpfen – Kosten für Website, Werbung und Moskau-Reise. Danke.

 

Alles Gute, wo immer Sie sind – machen wir jetzt gemeinsam Ernst.

Video

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