Freiheit für Palästina!

Freedom Palestine

Der Freiheitskampf des palästinensischen Volkes und unsere Arbeit für Frieden, Gerechtigkeit und gutes Miteinander in Palästina hat ein neues Niveau erreicht.

Die Führungsebene der Hamas erwägt eine Sicherheitsgarantie für alle Juden unter einer künftigen Palästinenser-Regierung, als Folge eines Referendums mit gleichberechtigtem Stimmrecht für alle.

Die Idee dafür stammt aus meinem Treffen mit dem Hamas-Sprecher für Außenpolitik, Usama bin Hamdan, am Rande der regionalen Valdai-Konferenz am 15. Mai 2015 in Marrakesch, Marokko. Im Verlauf unseres ausgedehnten Gesprächs hatte ich um ein Verständigungssignal der Hamas-Führung gebeten, und bin Hamdan gab es mir, nach Rücksprache mit seiner Führungsebene – mündlich. Seitdem habe ich in meinen zahlreichen Äußerungen wiederholt, dass jegliches Misstrauen gegen die konstruktiven Interessen der Hamas unbegründet sei – und mich dabei stets auf dieses Treffen in Marrakesch bezogen. 2017 wechselte die Hamas-Führung – und aus mehreren Gründen dauerte es bis zum 8. November 2018, als ich mein Gespräch mit SE Dr. Ghazi Hamad mitschnitt, Stv. Außenminister der Hamas-Regierung:

um den nächsten Schritt zu tun: von der gegenwärtigen Hamas-Führung unter dem zähen aber ehrenhaften und grundsätzlich moderaten Herrn Ismail Haniya eine schriftliche Garantie-Erklärung zu erhalten, von dem ich einen persönlichen, wenn auch kurzen, Eindruck erhielt, während meines 30-stündigen Aufenthalts im Gazastreifen mit der Organisation „Viva Palästina“, unter Leitung des mutigen und befähigten schottischen Unterhausabgeordneten George Galloway.

Am vergangenen Wochenende erhielt ich von meinen Parteikontakten im Gazastreifen die Nachricht, dass Hamas sie auf einen Formulierungsvorschlag für die erwähnte Sicherheitsgarantie angesprochen habe. Am Montag, 19. d. M., habe ich dies an Dr. Hamad gesandt:

„Wenn das Schicksal ganz Palästinas in unseren Händen liegt, werden wir uns mit allen anderen Palästinensern zusammentun und das Recht aufrechterhalten, werden unsere volle und ungeteilte Verpflichtung garantieren: für Sicherheit und volle Gleichberechtigung aller Juden in unserem Verantwortungsbereich.“

Seitdem planen Herr Dr. Hamad und ich ein persönliches Treffen, später wollen wir die Hamas-Führung, auch Herrn Haniya, einbeziehen.

Während Dr. Hamad mit seiner Hamas-Bewegung weiterarbeitet, ist es meine Aufgabe, Unterstützung von allen Organisationen zu erhalten: jüdische, Menschenrechtsaktivisten, BDS usw., um die sofortige Beendigung der illegalen Gaza-Blockade erleichtern und beschleunigen zu helfen. Der Gazastreifen wirkt heute wie ein Konzentrationslager, das ist nicht akzeptabel und eine Schande für alle passiven Beobachter. Außerdem wollen wir ein Ende der Besatzung des Westjordanlandes, Ostjerusalems und der Golanhöhen erreichen.

Dieses Schreiben soll als erster Schritt dienen, um weitere gemeinsame Schritte zu diskutieren und womöglich zu organisieren – bitte fühlen Sie sich herzlich eingeladen, uns und mich persönlich jederzeit anzusprechen.

Zu Ihrer gefälligen weiteren Information füge ich eine kurze Übersicht über meinen entsprechenden Hintergrund und vergangene Aktivitäten hinzu.

Christoph Hörstel, Bundesvorsitzender NEUE MITTE

Hintergrundinformation

Persönlich

Als Journalist für mehrere deutsche und internationale Medien, hat Christoph Hörstel teilgenommen am Kampf der afghanischen Mujahideen für das Ende der Sowjetbesatzung und diesen unterstützt. 2007 erhielt Hörstel die Zustimmung afghanischer Widerständler, auch der Taliban und HIA sowie der Kabuler Regierung, zu seinem dreistufigen Friedensplan, der jedoch nicht die Unterstützung der Nato erhielt. Der Plan wird gegenwärtig zweistufig angepasst. Hörstel hat unter seinen Vorfahren Juden, dergestalt, dass sein Großvater väterlicherseits zur Nazizeit für seine Frau, Hörstels Großmutter, einen „Arierpass“ stehlen und fälschen musste.

Organisatorisch

Im November gründete Hörstel erneut die Partei NEUE MITTE, die er erstmalig 2009 ausgerufen und im Mai 2013 begründet und bereits drei Monate später, im August 2013, verlassen hatte – wegen Unzulänglichkeiten in der Mitgliedschaft, was kurz darauf zum Zerfall der NM führte. Hauptziel der NEUEN MITTE war, ist und bleibt die Einführung grundlegender ethischer Regeln in die Politik – einschließlich der Beendigung des gegenwärtigen Finanz- und Wirtschaftssystems, das sich auf Zinsen und private Geldschöpfung („fiat money“) gründet – und auf die überwältigende globale Macht riesiger Konzern-Netzwerke.

Politisch

Ziel der NEUEN MITTE und Christoph Hörstels in Palästina ist eine Ein-Staaten-Lösung auf Grundlage fairer und freier Wahlen mit Beteiligung aller Palästinenser bei vollem Rückkehrrecht. Schritte auf dem Weg zu dieser Lösung, wie die Zwei-Staaten-Lösung, sind höchst willkommen. In jedem Fall haben alle Menschen jüdischen Glaubens ein Recht auf Würde, Wohlfahrt und ein unversehrtes, unterdrückungsfreies Leben in Palästina – alle die Rechte, welche die Zionisten dem palästinensischen Volk heute vorenthalten.