Paris: Terrormanagement wie es im Buche steht

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Was Freitag Nacht geschehen ist, der reine äußere Ablauf, darüber haben wir einen brauchbaren Überblick bei SpOn. Wie grundsätzlich beim Thema Terror sagt der äußere Ablauf lediglich, wie Kartellmedien („Medial-Politisches Kartell“ – MPK) das zusammenfassen, nur etwas über die Komplexität; Rückschlüsse für Analysen müssen aus der Erfahrung mit solchen Abläufen kommen. Und: ASR-Freeman liegt völlig richtig, wenn er darauf besteht, dass die Anschlagsserie von Paris keine False Flag Operation (FFO) ist. Denn hier wird nicht ein Anschlag anderen in die Schuhe geschoben, vielmehr sind die angeblichen Täter von Paris zumeist auch tatsächlich die Täter, dazu noch mit unverdecktem Gesicht. Dass wieder einmal ein Pass zur rechten Zeit am rechten Ort herumlag, gehört jetzt schon zum „Markenkern Terrormanagement“, mit „9/11“ und „Charlie Hebdo“ obenan. Mit dem „Bataclan“ liegt ein glaubwürdiges Terrorziel vor. Wenn allerdings bei einer heftigen Schießerei in diesem Lokal (Bataclan) mit 92 Toten die Polizei knapp drei Stunden braucht, bis sie stürmt, mit angeblich 35 Minuten zu lange braucht, bis sie am Tatort eintrifft, dann ist Mitwissen und Mitwirkung staatlicher Institutionen nicht nur nicht mehr auszuschließen, dann muss vorrangig in diese Richtung geprüft werden. Wann werden eigentlich die Blendgranaten und Sofort-Schocker oder Betäubungsmittel eingesetzt, die solche Attentate ruckartig unterbrechen können? Wenn es wie hier auch noch um ein Mehrfach-Attentat mit acht Schauplätzen geht, wenn schon Stunden nach der Tat erklärt wird, das sei aus Syrien heraus geplant worden, dann wächst der Verdacht auf Management und staatliche Akteure aus dem und im „Opferstaat“ – siehe dazu unten Abbildungen 1. und 2. aus meinem Buch: „Brandherd Pakistan, Berlin 2008. Wie schon im Fall „Charlie Hebdo“waren die Täter vor dem Anschlag bereits bestimmten staatlichen Akteuren bekannt. Es gibt Verbindungen nach Belgien, ausgerechnet Sitz des Nato-Hauptquartiers und der EU sowie früher des europaweit tätigen Kinderschänder-Eventmanagers Dutroux, auch der komplett mit Regierungs-, Kirchen- und Konzernkomplizen.

Es ist ohnehin auszuschließen, dass Täter mit Syrien-Verbindung frei und derart großzügig im Nato-Gebiet herumreisen können, ohne dass die Geheimdienste davon Kenntnis hätten, egal was Spiegel labert. Frankreich hat sich sofort zum verstärkten Einsatz seiner Luftwaffe in Syrien entschlossen, war dort auch schon vor den Anschlägen aktiv. Im Terrorkrieg gibt es jedoch kaum sinnvolle militärische Möglichkeiten, dies ist zu 90-95% Sache der Geheimdienste – alles Andere ist wohlfeiles Regierungsgelüge, das die tatsächlichen Hintergründe verschweigen oder zumindest tief verschleiern will – und: für eigene Zwecke aller Art nutzen.

Worum geht es denn? Zum Entsetzen des Westens hat Russland in Syrien militärisch die Oberhand gewonnen, massakriert die westlich halbwegs erfolgreich ferngesteuerten Söldnermilizen von IS, das meint die Washington-geführte Nato nicht auf sich sitzen lassen zu dürfen: Sie sucht nach Vorwänden, stärker in Syrien einzugreifen – und verlegt Militär dorthin. Der politische Schwächling Hollande hat durch diesen Terroranschlag Frankreichs und der Nato militärisch-politische „Handlungsfreiheit“ in Syrien erweitert, das muss als wichtiges Ziel der ganzen Aktion von Paris gesehen werden. Schließlich laufen parallel weiterhin die Wiener „Verhandlungen“ mit 17 Akteuren, inzwischen eher ein Deckmäntelchen für eine direkte militärische Konfrontation, darunter vor allem Russland und USA: Hier will der Westen nicht länger von Russland als Schwächling vorgeführt werden. Und: Stärkeres militärisches Engagement der Nato in Syrien verschärft den Krieg, den Russland beenden (helfen) will und gibt der Migrationswaffe neue menschliche Munition!

Dazu gibt es noch eine weitere Komponente: Die „Terroristen“ stammen nicht aus Kreisen der Zuwanderer. Damit lässt sich das Attentat nur bedingt als Argument gegen die Zuwandererwellen der Migrationswaffe nutzen. Die faschistischen, korrupten und bankrotten Nato-Staaten benötigen gleichwohl eine zunehmend angespannte Sicherheitslage, um ihre Eskalationspläne für die Lage im Innern vorantreiben zu können; auch dabei hilft das Morden von Paris. Wir werden weitere Attentate erleben. Merkel & Co. werden sich schwer tun, ihre Entdemokratisierungsagenda in Deutschland ohne gemanagte Attentate voranzutreiben, wir kommen also vermutlich auch noch dran. Bisher haben unsere Behörden es geschafft, mit bemerkenswertem Kaspertheater à la „Sauerland-Gruppe“, größeren Schaden und Verluste an Menschenleben zu vermeiden. Der NSU-Einsatz hat die Eskalation nicht wesentlich beschleunigt. Irgendwann wird aus diesen Übungen blutiger Ernst. Irgendwann kann sehr bald sein.

Fazit: Nichts ist derzeit so verlogen wie die Flaggen auf Halbmast. Als Untermalung mag das seltsam-groteske Geblubber des Springer-Vorstands Döpfner dienen, das Zeile für Zeile mehr Fragen aufwirft, als der Mann in seinem Leben beantworten kann – und will. Den Nato-Regierungen bedeuten angesichts ihrer desolaten Lage menschliche Erwägungen immer weniger. Der Tiefstand der Flaggen bei uns zeigt deshalb eher das Ausmaß westlichen Niedergangs – nicht etwa das der Trauer oder des Mitgefühls mit den Opfern.

 

Hördatei

 

Erklärung zur Abb. 1: Es müsste lediglich Afghanistan/Pakistan durch Frankreich ersetzt werden – dann lassen sich die Verhältnisse einigermaßen übertragen.

Die französischen Dienste übernehmen in Zusammenarbeit mit der CIA weitgehend die Regie innerhalb Frankreichs – aber nur weitgehend, niemals total.

Abb. 1: Terrormanagement

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Abb. 2: Terrormanagement: Auskopplung: Sanktionsmodell © Christoph Hörstel

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