Jetzt in der 2. Phase: Verunglimpfung – mal schauen, was unsere angeschlagene Justiz noch kann

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Mehrere Freunde wiesen mich heute darauf hin, bevor ich es bemerkt hatte – das sattsam bekannte Wochenmagazin mit Redaktionsstrategie „Nato-Kampfpostille“ schlägt zurück:

„Deutsche „Experten“ mit zweifelhaftem Hintergrund sind bei russischen Medien schwer beliebt. So wie Christoph Hörstel, ein Mann, der rechtsextreme Thesen verbreitet. Kanzlerin Angela Merkel wirft er in Interviews schon mal eine „Politik des Hochverrats“ vor. Die russische Nachrichtenagentur Ria Nowosti zitiert ihn aber gern als „Berater der deutschen Regierung“. Ria Nowosti gehört zu einer Medienholding des Kreml.“

„Spiegel“ hat völlig Recht, mein Hintergrund ist mehr als zweifelhaft: Ich habe 14 Jahre lang für die ARD gearbeitet und auch im „Spiegel“ veröffentlicht. Und tatsächlich, seit ich von den russischen Freunden interviewt werde, muss ich gelegentlich unzutreffende Berufsbezeichnungen korrigieren: Offen erkläre ich immer, dass ich die Bundesregierung nie beraten habe und schon deshalb nicht beraten kann, weil sie unberatbar ist. Also: „Regierungsberater und Publizist in Deutschland“ – und nicht: „German Government Consultant & Publicist“, was dann zwei unterschiedliche Übersetzungen erlaubt, eine davon ist sachlich falsch.

Vorwürfe des „Rechtsextremismus“ sind jetzt die neue Masche: Das kann niemand belegen, weil’s einfach nicht stimmt, für mich nicht zutrifft. Mir ist völlig klar, was das alles bedeutet – und wie viel Kraft das transatlantische Netzwerk jetzt aufwenden wird, um diese unzutreffende und beleidigende Behauptung zu stützen. Eines ist klar: Ich habe bereits mit meiner klugen und sehr guten Anwältin kommuniziert, sie hat in der Vergangenheit meine beiden Gegendarstellungen gegen die „Süddeutsche“ durchgesetzt, „Stern“ musste bereits eine kostenpflichtige Unterlassungserklärung unterzeichnen, was die mir fälschlich und unzutreffend unterstellte Aussage angeht: „Den Staat Israel darf es nicht geben.“

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