Auf ein Wort: Partei-Eintritte und -Übertritte wollen beiderseits gut überlegt sein!

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Selbstverständlich freut sich die Deutsche Mitte auf und über neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter!  Doch das ist ja gerade die Fragestellung, um die es im Grunde wirklich geht: Sind neue Mitglieder automatisch gute Mitstreiter? Wir erinnern uns: Die Grünen verdanken einem Handstreich im späteren Ortsverein des damaligen Taxifahrers Josef „Joschka“ Fischer den fast kompletten Verlust ihrer Glaubwürdigkeit an vielen Fronten, nicht nur was Krieg, internationale Beziehungen und den notwendigen sozialen Ausgleich zwischen finanziell Unvermögenden und Reichen anbetrifft. Für Fischer persönlich hat sich der Einsatz schwer ausgezahlt, er betreibt mit der ehemaligen US-Außenministerin Albright eine „Unternehmensberatung“, deren Geschäftspraktiken mich ein wenig an Schutzgeldeintreibung erinnern. Die Grüne Partei hat auf dem Weg zur CDU-Koalition bis auf einzelne verbliebene tapfere Kämpfer nahezu komplett ihre Glaubwürdigkeit verloren.

Das ist in der Deutschen Mitte so nicht möglich. Wir sind durch unsere restriktive Satzung eindeutig eine Partei, deren Programm Mitglieder sucht. Eintreten und dann schauen, wie weit man den Laden ummodeln kann, ist mit uns nicht möglich, auch dann nicht, wenn die Eintritte in großen Zahlen erfolgen. Bei gutem Nachdenken ist das selbstverständlich: Es kann nicht sein, dass altgestandene Mitglieder sich bei jedem Rutsch neuer Eintritte fragen müssen, wie viele von ihren Idealen, die sie einst zur Deutschen Mitte getrieben haben, dazu noch oftmals aus der wohlüberlegten Parteiferne heraus, jetzt wohl wieder den Bach herunter gehen. Und so gibt es im klaren Geist der Deutschen Mitte nur einen Umgang mit der Frage neuer Mitglieder: Wer unser ganzes Programm von Herzen mittragen kann, ist willkommen. Bei den übrigen bitten wir um Bedenkzeit, da wird es zunächst keine Aufnahme geben, auch nicht als Gäste – und Ausnahmen schon gar nicht. Wenn da zum Beispiel ein prominenter Politiker ist, der schon einmal eine deutliche Lohnsenkung für deutsche Arbeitnehmer gefordert hat – oder Konflikte mit anderen Staaten oder gar Kriege befördert, da wird es kein Vertun geben: Mitgliedschaft ausgeschlossen! Wer sein ganzes Leben hindurch die Finanzmafia gefördert oder die Pharmamafia bedient hat, müsste ja einen außergewöhnlichen Sinneswandel glaubwürdig nachweisen können, um bei uns auch nur ein Anfangsinteresse zu erwecken. Karrieremacher: Bitte gern bei der Konkurrenz melden!

Positiv gefragt: Wie können denn Interessenten testen, ob sie zur Deutschen Mitte passen? Das ist nicht so schwer: Unser Kurzprogramm bietet auf sechs Seiten einen sehr guten Überblick über unsere Kernaussagen. Wer da mit mehr als fünf Punkten nicht einverstanden ist, wer schon irgendwelche Zweifel am zweiseitigen Flyer hat, wird auch mit dem voll ausformulierten Programm am Ende nicht glücklich – soviel kann festgestellt werden. Die Deutsche Mitte verändert sich nicht im Kern: Ethische Politik schwenkt nicht einfach um. Wir stehen weltweit inmitten historisch bedeutsamer Veränderungen. Keine andere Partei ist für diese außergewöhnliche Herausforderung so gut aufgestellt wie die Deutsche Mitte. Wir haben die Zeit und die Ruhe: Wir können auf unsere guten Mitstreiter auch geduldig warten – und werden auf dem Weg dahin nicht jeden Mitgliedsantrag einfach akzeptieren. Ohnehin grenzen wir uns gegen Radikalismus, Rassismus und Diskriminierung aller Art und Farbe ab wie keine andere Partei in Deutschland. Aber das kann selbstverständlich nicht alles sein, wir müssen weiter denken: Nur insgesamt feste und beständige Überzeugungen mit klaren Zielsetzungen werden im Laufe der Zeit alle Schwierigkeiten überstehen und Staat und Gesellschaft zum Besseren verändern, wo andere nur bessere Geschäfte im Sinn haben. Und diese Veränderung zum Guten, die gelingt nur auf solider Grundlage – da werden wir keinen faulen Kompromiss machen.

Selbstverständlich freut sich die Deutsche Mitte auf und über neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter!